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2006 bis 2010 Sonderthema: Ausbildung

Die Jugendfeuerwehr sichert seit der Gründung 1991 einen kontinuierlichen Nachschub an aktiven Feuerwehrleuten. So haben rund 50 Prozent der Aktiven sich bereits als Jugendliche engagiert.Der Zugang zur Feuerwehr ist jedoch nicht zwangsläufig an die bereits spielerisch gesammelten Erfahrungen in der Jugend gekoppelt, sondern steht jedem Interessenten offen. Nun stellt sich natürlich die Frage, was Interessenten, die sich noch nie mit dem Thema Feuerwehr auseinandergesetzt haben, tun müssen.

Die Landstuhler Feuerwehrleute treffen sich jeden Dienstag um 19 Uhr in der Feuerwache, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind. Einfach vorbeischauen und erste Erfahrungen sammeln. Überzeugt das Umfeld, muss der Feuerwehranwärter zunächst zusätzlich zu den normalen Dienstagsübungen mit der Mannschaft eine Grundausbildung absolvieren, die 70 Stunden umfasst. Hierbei werden die Grundkenntnisse des Feuerwehralltags vermittelt. Die Schwerpunkte der Brandbekämpfung sowie der technischen Hilfe stehen hierbei im Fokus. Diesem Grundwissenslehrgang schließt sich der sogenannte „Truppmann Teil 2“ an, der nochmals intensiver Kenntnisse vermittelt. Die beiden Teile der Grundausbildung dauern circa zwei Jahre. Danach können zusätzliche Qualifikationen wie der Sprechfunkerlehrgang oder die Atemschutzausbildung absolviert werde. Dem Truppmann schließt sich der Truppführerlehrgang an. Ein Trupp besteht immer aus zwei Personen. Hiermit ist auch die Standardausbildung abgeschlossen. So dauert es in der Regel insgesamt circa ein bis zwei Jahre, bis erste Einsätze bestritten werden können und circa fünf Jahre, um voll ausgebildet zu sein. Natürlich bietet die Fülle des Aufgabenspektrums darüber hinaus noch eine Vielzahl zusätzlicher Ausbildungen: Maschinist für Löschfahrzeuge oder Hubrettungsfahrzeuge, die Gefahrstoffausbildung, die Absturzsicherung sowie den Motorkettensägenlehrgang. Diese Ausbildungen werden teilweise durch die eigenen Kameraden in Landstuhl absolviert sowie durch Feuerwehren im Kreis Kaiserslautern. Entscheidet man sich im Anschluss für die Führungslaufbahn, können an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz die Lehrgänge zum Gruppen-, Zug und Verbandsführer absolviert werden. Abgesehen von dem Werdegang eines neuen Feuerwehrmitglieds, bieten zusätzliche Großübungen, beispielsweise mit der Feuerwehr Ramstein, oderKatastrophenschutzeinheiten des Landkreises Kaiserslautern darüber hinaus die Möglichkeit, sein Wissen zu vertiefen. Diese finden ein- bis zweimal im Jahr jeweils samstags statt


Anlässlich der WM-Meile 2006 in Kaiserslautern leistete Landstuhl eine dreitägige Brandsicherheitswache in Staffelstärke in der Eisenbahnstraße.

Eine Tradition, die bis zum heutigen Tag besteht, wurde erstmals 2007 von den Freiwilligen geleistet. Die für Rollstuhlfahrer bisher unzugänglichen Stufen hinein in die Burg Nanstein stellten anlässlich der Burgspiele keine Hürde mehr da. Jedes Jahr tragen die engagierten Feuerwehrleute Rollstuhlfahrer die beschwerlichen Treppen hoch, um auch ihnen das Freilichttheater zu ermöglichen.

Der Brand eines Reifenlagers in Rodenbach 2008 bleibt den Feuerwehrleuten der Region besonders in Erinnerung. Bei dem Großbrand, bei dem ein Schaden über zehn Millionen Euro entstand, schlugen die Flammen bis zu 60 Meter hoch.


2006  im Detail

  • Statistik: 399 Einsätze
  • Brand Teppichhaus in Landstuhl
  • Hausbrand Nach Explosion in KL-Einsiedlerhof
  • Rohbauabnahme / Neue Ausfahrt mit Ampelregelung Richtung Bahnstraße
  • Umbau Tunnel A62
  • TLF 20/40S
  • Rettungsboot RTB1 für Wehreinheit Kindsbach

2007 im Detail

2008 im Detail

2009 im Detail

2010 im Detail